Die Stromsummenantenne nach DL1VU


Heute habe ich mit dem Projekt "Stromsummenantenne" begonnen. Die GAP Titan ist zwar nicht schlecht, aber auf den unteren Bändern und vor allem im Nahbereich eher schlecht zu gebrauchen. Daher muss eine einfache Drahtantenne, am besten ein Multiband-Strahler her. Ich hatte mir vor einiger Zeit das Büchlein "Windom- und Stromsummen-Antennen" von Karl H. Hille vorgenommen und mir gedacht, diese Antennenform müsste man mal ausprobieren.

In den beiden nachfolgenden Dateien sind die Berechnungen zu finden. Der strahlungsgekoppelte Dipol für 17m ist zur Zeit noch nicht realisiert.

Berechnung der Stromsummenantenne und Berechnung des Zusatzes für die Stromsummenantennen

Bereits letzten Samstag hatte ich die Vorbereitungen dazu getroffen und ein 80mm Kunststoffrohr etwas in die Erde versenkt. Die anderen beiden Befestigungspunkte waren ja bereits vorhanden. Das ist die Halterung für einen Fiberglasmast von DX-Wire (10m Heavy). Ich verwende für die Antenne 3 Abspannpunkte:

  • Fiberglasmast mit einer max. Höhe von 10m
  • Hummel Mast Midi XL mit einer max. Höhe von 10m
  • Naturmast, Birke, akt. noch keine 10m

Da der Zapfpunkt der Antenne nicht mittig ist, der Midi XL aber genau auf der Mitte steht, habe ich für den Aufhängepunkt einen Mini-Isolator geschoben. Mit einem Seil wird der Antennendraht am Midi XL hochgezogen. Trotz Schlitten mit Motorwinde habe ich eine Seilrolle am Mast montiert, da dies einfacher und schneller geht, wenn man neue Drahtantennen ausprobieren möchte.

Gespeist wird die Antenne zur Zeit über eine 300Ω Leitung mit einer Länge von 12m. Da aktuell noch keine Möglichkeit vorhanden ist die Antenne über einen symmetrischen Koppler zu betreiben, wird die 300Ω Leitung über einen 1:1 Balun mit bifilarer Wicklung auf einem T200 Kern auf Koax umgesetzt. Das ist für die Stromsummenantenne nicht korrekt, aber zur Zeit habe ich keine andere Möglichkeit. Später wird die Antenne über einen S-Match oder Transmatch betrieben. Eine Alternative wäre noch, aktuell einen externen, automatischen Koppler einzusetzen.

Vorerst funktioniert die Antenne nach dem Aufbau, man kann was hören 😉 Und beim Senden wird auch Leistung abgestrahlt. Alles weitere werden weitere Experimente und Anpassungen im Laufe der Zeit zeigen. Entsprechend wird dieser Beitrag auch ergänzt werden.

Weitere Informationen sind auch hier bei DL0HST in einer schönen Ausarbeitung zu finden.

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