Funkstörungen in Bookholzberg (JO43GC)
Funkstörungen beinflussen den einwandfreien Empfang von Radio und Fernsehen. Auch ein WLAN kann von störenden Beeinflussungen betroffen sein, was sich mit einer schlechten Datenübertragung bemerkbar macht.
In Bookholzberg leben einige Funkamateure, die ihrem Hobby, dem Kurzwellenempfang und Amateurfunk auf der Kurzwelle nachgehen. In letzter Zeit häufen sich die Funkstörungen, die den Kurzwellenempfang stark beeinträchtigen oder gar unmöglich machen. Auf dieser Seite werde ich einige der Funkstörungen dokumentieren.
Equipment
Die Screenshots und Audioaufnahmen wurden mit der Software Spectrum Lab gemacht. Als Empfänger dient der TS-570DG von Kenwood mit einem durchgängigen Empfangsbereich von 30 kHz bis 30 MHz. Als Antenne wurde auf allen Aufnahmen ein Dipol oder die GAP Titan verwendet, ein vertikaler Dipol für alle Bänder vom 80 bis 10m Band. Als "Soundkarte" wird ein Signalink USB, ein Digimode-Adapter mit eingebauter externer Soundkarte verwendet.
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2016-Jun-03
Heute habe ich die Störungen mit der GAP Titan aufgezeichnet, da ich sonst dafür meist den Dipol verwendet habe.
40m Band
20m Band
2016-Mai-18
Die Störungen sind heute wieder auf dem 80, 40, 30 und 20m Band aufzunehmen. Da sich die Audiosignale nicht von denen vom 17.05.2016 unterscheiden, habe ich keine Aufnahmen gemacht. Je nach Band reichen die Pegel nach dem S-Meter vom TS-570DG ohne Preamp am Dipol von S5-S9+10.
2016-Mai-17
80m Band
40m Band
30m Band
2016-Mai-16
Heute Mittag sind die Störungen vom 80m Band bis hoch zum 20m Band aufzunehmen.
80m Band
40m Band
30m Band
2016-Mai-14
Heute Vormittag ist das Signal auf 40m wirklich "fett". Es reicht auch wieder mal bis ins 30m Band. Da Audio und Screenshots von Spectrum Lab nicht anders aussehen, als die Aufnahmen vom 40m Band, habe ich diesmal auf weitere Beispiele verzichtet.
40m Band
2016-Mai-04
40m Band
40m Band
80m Band
2016-Apr-04
Seit einiger Zeit sind die Störungen im 40m Band wieder aufzunehmen. Deutlich sind die 50 Hz zu erkennen. Der gestörte Bereich geht von 7.000-7.035 kHz. Zwischen 7.032,5 und 7.035 kHz fällt das Signal ab, auf 7.035 kHz ist es nicht mehr wahrnehmbar.
Equipment: TS-570DG, GAP Titan, S-Meter Pegel S9+20 dB, ohne Vorverstärker, 45m AIRCOM Plus
2016-Feb-22
Störung im gesamten CW Bereich des 40m Bandes
2015-Sep-14
Die Seite wurde schon länger nicht aktualisiert, weil ich kaum das Gerät eingeschaltet hatte. In den letzten 4 Wochen konnte ich bis auf die Störung auf dem 17m Band keine weiteren Störungen wahrnehmen. Die Bänder sind ziemlich ruhig, ab und an mal treten kurzzeitig für Minuten noch Störungen auf.
2014-Jun-04
Heute sind die Störungen extrem, Brummen über alle Bänder, am stärksten auf den oberen Bändern, wie z.B. 15 und 10m. Das S-Meter steht zwischen S7 und S9. Auf den Aufnahmen ist der Störpegel sehr gut zu hören.
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Auffällig dabei ist, dass die Störsignale in der Nacht abnehmen. Dies werde ich noch weiter beobachten, habe aber den Verdacht, dass die Ursache eine der vielen Photovoltaikanlagen ist, die von mir aus genau in Nordrichtung montiert sind. DD4BU, Horst, der keine 200m weiter wohnt, konnte diese Störungen weder an einer horizontalen noch einer vertikalen Antenne aufnehmen.
2014-Jun-02
Am 02. Juni 2014 sind die Störungen weiterhin auf allen Bändern zu hören. Zwischen 19:00 und 20:00 UTC (21:00 bis 22:00 MESZ) war die seit dem 01. Juni 2014 fast permanent auftretende Brummstörung verschwunden. Die permanent vorhandene Störung auf 10.118MHz sowie die pulsartigen Signale auf dem 17m Band sind weiterhin vorhanden. Da die Störsignal weitestgehend denen vom 01. Juni 2014 entsprechen, habe ich darauf verzichtet, diese alle hier auf der Website darzustellen. Die Screenshots und Audioaufnahmen liegen aber für alle Bänder vor.
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2014-Jun-01
Vor dem 01. Juni 2014 sind plötzlich Störungen auf allen Bändern aufgetreten. Dabei handelt sich sich um ein kräftiges Brummen. Diese Störungen waren den ganzen Tag, außer in den Morgenstunden bis ca. 09:00 zu hören.
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Die pulsartigen Signale auf dem 17m sind permanent vorhanden. Genauer gehen diese Signale von ca. 15.000 bis 20.000MHz. Bei den neu aufgetretenen Signalen handelt sich aber nur um das Brummsignal, dass auch im Wasserfalldiagramm zu sehen ist. Auf dem 20m Band ist es verhältnismässig ruhig.
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Während das 20m Band relativ ruhig ist, auf dem 30m außer dem Bereich um 10.118MHz auch kaum Störungen wahrzunehmen waren, ist das 80m wie auch am Screenshot zu erkennen, wieder stark beeinträchtigt gewesen.
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In der heutigen Zeit nehmen Beeinträchtigungen des Funkempfangs immer weiter zu, da elektrische und elektronische Geräte in Haushalten und Industrie ungewollte Hochfrequenzsignale erzeugen können. Solche Störungen äußern sich durch Brummen, Pfeifen, Knacken im Empfang oder durch verringerte Reichweite beim Senden. Besonders im Kurzwellenbereich sind viele Funkamateure betroffen, da dieses Spektrum empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert. Eine systematische Dokumentation hilft dabei, Muster zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
Um die Ursachen von Funkstörungen einzugrenzen, ist eine strukturierte Vorgehensweise sinnvoll. Zunächst empfiehlt es sich, Zeitpunkt, Frequenz und Art der Störung festzuhalten, um mögliche Verursacher in der Umgebung zu identifizieren. Auch das Abschalten verdächtiger Verbraucher im Haushalt kann wertvolle Hinweise liefern. Die Kombination aus akustischen Aufzeichnungen und visuellen Darstellungen ermöglicht es, charakteristische Merkmale wiederkehrender Störungen herauszuarbeiten.
Bei der Analyse von Empfangsstörungen spielen technische Hilfsmittel eine große Rolle. Spektrumanalysatoren, Software Defined Radios und einfache Empfänger mit Aufzeichnungsfunktion helfen dabei, Signale sichtbar und hörbar zu machen. Auch Richtungsbestimmungen mit Peilantennen können Aufschluss über die Herkunft einer Störquelle geben. Wer mehrere Messmethoden kombiniert, erhält ein genaueres Bild der elektromagnetischen Umgebung.
Neben der Dokumentation ist auch die Vorsorge ein wichtiger Aspekt. Eine gute Erdung, geschirmte Leitungen und richtig platzierte Filter können viele Störungen mindern, bevor sie den Empfang beeinträchtigen. Ebenso lohnt es sich, Geräte regelmäßig auf einwandfreie Funktion zu prüfen und veraltete Netzteile oder Schaltnetzteile auszutauschen. Wer seine eigene Funkumgebung bewusst gestaltet, schafft die Grundlage für ungestörten Hörgenuss.
Schließlich trägt der Austausch innerhalb der Amateurfunkgemeinschaft viel zur Aufklärung bei. Erfahrungsberichte, vergleichende Messungen und gemeinsame Projekte zeigen, dass viele Störungen lösbar sind. Wer seine Beobachtungen teilt, hilft nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Betroffenen, die gleichen Herausforderungen zu meistern. So bleibt der Kurzwellenempfang trotz wachsender technischer Einflüsse ein lohnendes Hobby.